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 Lippramsdorf - Heiden 3:2

 

Der erste Klecks auf unserer bisher makellosen Weste:

Die Sonne schien, der Himmel strahlte und 13 Heidener Jungs standen auf dem Lippramsdorfer Fußballplatz, in der frohen Erwartung, den zweiten Sieg einzufahren.

Das Spiel begann ausgeglichen und beide Mannschaften neutralisierten sich in den ersten Minuten. Nach und nach dominierten die Gastgeber das Spiel und erspielten sich mehrere Torchancen. Einerseits kamen unsere "Rastellis" (Buki und Poppeye) mit dem holprigen Boden nicht so gut zurecht wie sonst, andererseits waren die Lippramsdorfer Spieler aggressiver als wir und immer etwas eher am Ball.

Aus einer Ecke entwickelte sich völlig überraschend das 0:1 für uns: Der Eckball wurde von der gegnerischen Abwehr direkt auf Bernhard gespielt, der eine gefühlvolle Flanke auf Minti schlug, so dass dieser per Kopf abschließen konnte.

Die Lippramsdorfer wurden dadurch aus dem Konzept gebracht und wir hatten unsere besten zehn Minuten des Spiels. Kurz nach dem ersten Tor wurde Mario steil geschickt und verwandelte - routiniert wie immer - zum 0:2. Jetzt schien der "Drops gelutscht" zu sein und wir dachten so wie Poppeye es nach dem Spiel beschrieb: Das 0:2 mit in die Pause nehmen, in der zweiten Halbzeit das dritte machen und die Wiese ist grün. ------- Doch leider, leider gab es da noch den Gegner, der das ganz anders sah.

Die Lippramsdorfer wurden nach dem zweiten Tor wieder stärker und schossen nach einigen Fehlversuchen das 1:2 fünf Minuten vor der Halbzeit. Wir hatten das noch nicht richtig verdaut, als sie auch noch das 2:2 nach einer Ecke per Kopf erzielten.

Da standen wir in der Halbzeitpause bedröppelt im Kreis und diskutierten, wieso das überhaupt passieren konnte, aber es war ja noch ausreichend Zeit das Spiel wieder in den Griff zu bekommen.

Die zweite Halbzeit wurde angepfiffen und schon wurden wir wieder in unsere Hälfte zurückgedrängt. Die Lippramsdorfer erhielten eine Ecke nach der anderen und irgendwann war es dann soweit: Das 3:2 für Lippramsdorf! Besonders ärgerlich daran war, dass sie es noch nicht einmal selber erzielen mussten. Nach der Hereingabe der Ecke rutschte der Ball einem unserer Spieler über den Spann ins eigene Tor. Wolfgang konnte dem Ball nur noch hinterherschauen.

Nach dem 3:2 wurden wir etwas stärker, jedoch stand die gegnerische Abwehr sehr sicher, so dass wir bis auf einen Kopfball von Buki kaum zu richtigen Torchancen kamen.

Letztendlich ging der 3:2 Sieg für Lippramsdorf in Ordnung.

Erwähnenswert war noch eine Szene nach dem Spiel: Bernhard gab freiwillig eine Kiste Kaltgetränke aus, obwohl es sonst gar nicht so seine Art ist, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Verschiedentlich wurde vermutet, dass er damit den Schmerz lindern wolle. Andere sagten, er wolle sich "freikaufen".

Was ihn letztendlich dazu bewegte ist zweitrangig; wir finden, er sollte dies öfter tun, denn so bleibt ihm auch der Stammplatz sicher.